Planungen für S 46 vor dem endgültigen Aus – Grüne kritisieren Haltung der Stadtverwaltung

Liebe Freunde der Weinteichsenke,

Ein neuer Beitrag zum Bau der S46 ist bei „BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Landkreis Leipzig“ zu finden.

Hier die Abschrift.

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Sowohl im Landesverkehrswegeplan als auch im erneut ausgelegten Landesentwicklungsplan taucht der Name S 46 nicht mehr auf. Gegen die Querung durch die Weinteichsenke östlich von Markkleeberg hatten Umweltverbände, Anwohner und Grüne mobil gemacht. „Die endgültige Streichung der S 46 aus den Verkehrsplanungen ist längst überfällig“, so Grünen- Fraktionsvorsitzender Joachim Schruth. Umso unverständlicher, dass die Stadtverwaltung den Streichungen kritisch gegenüber steht. Dies sieht auch der Kandidat für die Bundestagswahl der Grünen, Tommy Penk, so. „Das Verkehrsaufkommen ist innerhalb der letzten Jahre stetig gesunken, vor allem bedingt durch die A 38. Zudem lehnt der Großteil der Anwohner die Umgehungsstraße ab. Auch viele Pendler erkennen, dass trotz einiger Mehrkilometer das Ziel über die Autobahn bedeutend schneller erreicht wird. Eine bessere Ausschilderung würde hier aber insbesondere Besuchern helfen, touristische Ziele im Südraum zu erreichen. Dennoch sollte die Stadt aktiv werden, um die Belastungen für die Anwohner der S 46 weiter zur mindern. Ein Antrag auf Temporeduzierung für LKW;s ist hier ein erster Schritt um den Lärm weiter zu reduzieren. Trotzdem muss generell weiter über die Verkehrssituation im Markkleeberger Osten diskutiert werden, dazu gehört auch der Ausbau der Linie 11“, so Penk abschließend.

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